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Feedback zur Studieneingangs- und Orientierungsphase (StEOP)
Sanja
#1 Geschrieben : Donnerstag, 16. Februar 2012 22:39:25(UTC)
Sanja

Studienvertretung

Posts: 1.377

wurde 244-mal gedankt

Feedback zur Studieneingangs- und Orientierungsphase (StEOP)


Falls ihr gerade euer erstes Semester hinter euch gebracht habt und noch die eine oder andere Erfahrung mit der Studieneingangs- und Orientierungsphase (StEOP) mit uns und anderen Studierenden teilen möchtet, habt ihr jetzt Gelegenheit dazu!

Schreibt uns einfach kurz, wie ihr das vergangene Semester erlebt habt, über euer Befinden während der Prüfungszeit, eure Eindrücke zu den Modulprüfungen und zum System StEOP generell; Wünsche, Beschwerden, Lob … einfach alles, was ihr ihm Bezug auf dieses Thema loswerden wollt.

Euer Feedback wird noch bis Sonntag (16:00 Uhr) angenommen – ihr könnt uns wowohl hier im Forum als auch per E-Mail oder auf Facebook schreiben.

Wir freuen uns über zahlreiche Rückmeldungen. smile
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Caroline
#3 Geschrieben : Samstag, 18. Februar 2012 12:26:58(UTC)

Mitglied

Posts: 2

wurde 3-mal gedankt

Hier mein Feedback zur Steop, ich hoffe, dass es sich wirklich jemand zu Herzen nimmt. Ich spreche nämlich definitiv nicht für mich alleine.

LG und ein Danke an die Studienvertretung des ZTW, ihr seid wirklich toll smile

Als ich zum ersten Mal von der Steop gehört habe, hielt ich es für keine so schlechte Idee, den Studenten ein Semester lang einen Einblick in das Studium zu geben um sich entscheiden zu können, ob man es wirklich durchziehen möchte.
In der Realität sah es dann etwas anders aus. Zunächst finde ich, dass eine Steop, die ausschließlich aus Vorlesungen mit bis zu 700 Studierenden besteht, sonderlich repräsentativ für ein Studium ist, das danach zum Großteil aus Übungen besteht.

Weiters war das Niveau der Veranstaltungen absolut unausgeglichen und irreführend, sowie manchmal durch qualitativ schlechten Unterricht kaum nützlich:

So z.B. in der VOX Kommunikation und Translation: Die Menge an Büchern, die es zu lesen galt war enorm – ca. 12 Bücher, z.T. Fachliteratur mit schwer verständlichen Inhalten. Dazu kommt, dass die meisten Bücher und Artikel im Prinzip das Gleiche aussagten. Die Zeit, die für das Lesen dieser z.T. fast aussagelosen Literatur und für das (eigentlich einzig notwendige) Verstehen notwendig war, übersteigt mit Sicherheit 6 ECTS Punkte. Hätte man bereits im Sommer nach der Inskription erfahren, welche Bücher notwendig sind und dass es kaum machbar ist, sie während dem Studium zu lesen, wären sicherlich einige Studierende jetzt noch am Institut. Ein weitere, sehr bedeutungsvolle Kritik gilt dem Aufbau der VOX: Alleine, dass ein Der Studierenden erst im Dezember anfangen konnte und somit 2 Monate (!) weniger Zeit für die Literatur hatte, ist schon eine Frechheit.
Doch die Durchführung der VOX (sowohl bei Kaindl als auch bei Kadric) war äußerst irreführend. Während zuhause einen richtigen Bücherberg vor sich hat, von dem die Hälfte zusätzlich erst von hochgestochenem auf normales Deutsch übersetzt werden muss, erzählen die Vortragenden geschlagene 1 ½ Stunden, was ein Zeichen ist oder dass Kulturen nicht gleich sind. Man bekommt den Eindruck, dass alles gar nicht so kompliziert und umfangreich ist. Doch gerade die komplizierten Inhalte werden nicht einmal angeschnitten. Das kommt dann bei der Prüfung. Da sich die Inhalte der Bücher auch so stark überschneiden, liest man stundenlang und hat zum Schluss kaum Neues erfahren. Dass man die Überschneidungen selbst erfahren darf und nicht einfach eine besser ausgewählte Leseliste bekommt, ist mir unverständlich. Noch dazu, wenn diese Bücher zwischen 10 und 45 (!) € pro Stück kosten.

Nun zu den Sprachen: Man kann natürlich nicht verlangen, dass das Translationsinstitut allen einen Sprachkurs bietet und es ist vertretbar, dass ein gewisses Maß an Sprachkompetenz vorhanden ist. Doch wie man seine eigene an das wirklich sehr hohe Niveau der Vorlesungen angleicht ist eine andere Sache.
Manche Professoren nutzen ihre Zeit durchaus sinnvoll und vermitteln nötige Grammatikgrundlagen und wiederholen manches bereits Vergessenes. Dabei muss man sagen, dass es hier zwischen der Qualität der Vorlesung sowie vermittelten Inhalten und den Anforderungen bei der Prüfung deutliche Unterschiede gibt: Wenn die Vorlesungen durch ihren strukturlosen Aufbau mehr verwirren, als helfen, braucht man noch mehr Zeit, um sich die Inhalte irgendwie selbst zu vermitteln. (Wie beispielsweise bei Spanisch)
Professor Zigo dagegen geht ein paar alte SPOTs mit den Studierenden durch, erzählt in jeder Vorlesung, wie wenige von uns durchkommen werden und das wir an unseren Sprachkenntnissen arbeiten sollen. Dafür kommen wir auch in die Vorlesung, nicht um 2-3 neue Ausdrücke aus den Probetests zu lernen (die wir, wenn wir die Lösungen hätten, zuhause üben könnten) und uns demotivieren zu lassen. Oder manchmal, um uns von ihm interviewen zu lassen, wo wir uns in 5 Jahren sehen…

Jeder predigt, wir sollen „Zeitungen lesen, lesen, lesen und nochmals lesen“, am besten uninteressante Artikel über Wirtschaft und Politik. Doch wie dies neben in der Woche quer verteilten Vorlesungen und einer riesigen Leseliste für die VOX möglich ist, hat sicherlich noch keiner ausprobiert.

Doch das Schlimmste an der Steop sind eindeutig die zwei Antrittsversuche und die „Unteilbarkeit“ der Prüfung. Das ganze Semester über schwebt ein Damoklesschwert über einem, ob man im nächsten Semester überhaupt noch hier sein wird, ob man aufhören muss oder den zweiten Termin ein Semester hinauszögert. So verliert man beim Abbruch das ganze Semester, bei der Sperrung nach einem 2. Scheitern vielleicht sogar ein ganzes Studienjahr. Da stellt sich wirklich die Frage, ob Aufnahmeprüfungen (mit klar definierten Inhalten, die spätestens bei der Prüfungsanmeldung bekannt gegeben werden) nicht sinnvoller wären.
Wenn ich nur in einer Sprache ein Kreuzchen falsch setze, ist die ganze Prüfung negativ. Ok, da hat man Pech gehabt. Doch dass man die gesamte Prüfung in 3 Sprachen inkl. der VO Mehrsprachigkeit noch einmal machen muss, ist einfach lächerlich. Beim ersten Mal vertut man sich in Englisch, beim zweiten Mal ist man so nervös, dass man sich für das Textpuzzle in Deutsch nicht konzentrieren kann und ist für immer gesperrt.

Dazu kommt, dass bei den Teilbereichen der Prüfung oft die Lösungen voneinander abhängig sind und so keine völlig faire Auswertung ermöglichen: Kenne ich das Kernwort eines Satzes im C-Test nicht, kann es leicht passieren, dass ich den ganzen Satz nicht zustande bringe, weil der Zusammenhang nicht klar ist. So werden aus einem Fehler vielleicht gleich 5. Wenn man sich bei den Textpuzzles mit einem Abschnitt irrt, kann man diesen nicht mehr an anderer Stelle einsetzen und hat gleich zwei Fehler. Passiert das ein zweites Mal, ist man schon praktisch durchgefallen.

Noch eine letzte Anmerkung: Es wird von der Studienvertretung empfohlenen, das Modul 3 zu belegen (auch wenn es nicht Teil der Steop ist), um auf die nötigen ETCS Punkte zu kommen. Zu diesem Modul möchte ich nur sagen, dass die Vorlesung Probleme und Lösungsansätze praktisch sinnlos ist, da alle Inhalte schon Teil der VOX sind. Außerdem ist die Anmeldung über Univis ja nicht möglich, sodass man für die meisten Vorlesungen nicht auf Moodle und zu den Lerninhalten kommt. Wenn man wenigstens nach der Steop automatisch angemeldet wäre, hätte man es um einiges leichter, doch da besitzen die VO keinen gültigen Anmeldezeitraum mehr.
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Sleepy
#4 Geschrieben : Samstag, 18. Februar 2012 13:51:10(UTC)

Mitglied

Posts: 49

wurde 30-mal gedankt

Ich will hier nur mal kurz sagen, dass Caroline mit Sicherheit nicht für sich alleine spricht, da ich durch meine eigene Erfahrung und dem, was mir manche Studienkollegen mitgeteilt haben, bestätigen kann, was sie sagt.

Ich hätte zum Beispiel schon gerne an Übungen teilgenommen, um zu sehen, wie das Ganze abläuft, weil man durch die großen VOs wirklich keinen guten Eindruck davon gewinnt, wie wir die nächsten paar Jahre verbringen werden. Außerdem ist man so ja doch eher teilnahmslos im Geschehen und alles geht viel schneller an einem vorüber. Wir waren dadurch auch unter den letzten der Studierenden, die ihre erste Prüfung ablegen und es ist enfacher mitzulernen, wenn man zwischendurch Leistungskontrollen und kleinere Prüfungen hat. Wenn das bei Studien mit weit mehr Anfängern möglich ist, warum dann nicht in unserem Zentrum?

Carolines Kritik, die die VOX betrifft ist absolut berechtigt, da die ganze Literatur kaum zu bewältigen war und man wirklich fast andauernd das selbe gelesen hat, und wir absolut nicht darauf vorbereitet wurden, wie denn die Prüfung überhaupt aussehen würde. Uns wurde zwar immer gesagt, dass wir schon längst alles hätten lesen müssen und dass Multiple Choice Fragen kommen werden, etc. Wie wir uns vorbereiten sollen und vor allem was wir uns für die Prüfung dann aber wirklich genau anschauen und können müssen, wurde uns nie gesagt. Natürlich darf uns keiner sagen, was gefragt wird, und welche Themenbereiche genau zur Prüfung abgeprüft werden, aber ich habe eigentlich mit einer ganz anderen Art von Fragen gerechnet. Ich dachte, dass wir einfach gezielt Fakten wissen müssen, welche Theorie von wem stammt und was aussagt, ... Ich hatte aber eher den Eindruck, dass das alles sehr vage war und manche Antworten sowohl richtig als auch falsch sein konnten. Für die Menge an Stoff, die verlangt wurde, wären meiner Meinung nach klare Linien nötig gewesen, was ich mir eigentlich schon erwartet hätte. Zumindest Beispieltests für die Transkulturalitätsprüfung wären gut gewesen. Damit man, wenn man schon nur zwei mickrige Antritte hat, weiß, worauf man sich vorbereiten muss. Auf jeden Fall sinnvoller und bei weitem notwendiger als die Probetests in den Sprachen (damit meine ich nicht, dass es nicht gut war, dass zumindest die gemacht wurden - aber bei denen hatte man ohnehin schon eine gewisse Vorstellung, wie das Ganze ablaufen wird). So genau wie gefragt wurde (auch in KuKo Englisch mit den Kuh- und Schafsnamen), wurden wir einfach viel zu wenig darauf vorbereitet, was uns erwartet.

Von manchen Vortragenden (damit meine ich vor allem Kaindl und Zigo) wurde, anstatt dass sie uns passend auf das vorbereitet hätten, was kommen wird, nur Panik gemacht und uns vorgehalten, dass wir schon längst alles können sollten. Ich denke mir aber doch, dass die Vortragenden dazu da sind uns zu helfen und den Weg zu weisen. Wir sind das erste Semester an der Uni, die meisten haben gerade erst die Matura hinter sich und wir haben noch keine Ahnung, was uns wirklich erwartet und sollen aber schon genau wissen, wie wir am Besten lernen, welche Theorien, Namen, Modelle, etc. die wichitgsten sind.

Ich finde auch, dass es ein Wahnsinn ist, dass uns niemand gesagt hat, wie wichtig welches Buch sein wird. Wir wussten nur, dass wir die Bücher brauchen und lesen müssen, weshalb ich sie mir dann nach einigem Überlegen alle gekauft habe (bis auf die, die vergriffen waren) und dann im Endeffekt das teuerste gar nicht gelesen habe (ich habe die Prüfung trotzdem geschafft) und vom zweitteuersten nur zwei Kapitel gelesen habe (da uns erst wenige Wochen vor der Prüfung und nach dem Kauf der Bücher gesagt wurde, dass wir nur zwei Kapitel davon brauchen). Das sind schon einmal knapp 90€ für nichts. Da fragt man sich doch, wer alles davon profitiert, wenn wir uns die Bücher kaufen...
Schon klar, dass nicht alle Inhalte der Bücher in der VO vorkommen können, aber um ehrlich zu sein, wäre wohl ziemlich das Gleiche rausgekommen, wenn uns gesagt worden wäre, dass wir die 1 1/2 Stunden der VOX + die Fahrtzeit, die für manche Leute hin und zurück auch schon gut 2 Stunden betragen kann, zum Lesen nutzen sollen, da in den Büchern ohnehin alles dreimal gesagt wird (extrem sind hier die Bücher von Kaiser-Cooke!! Mühsam!!)

Bei den SprachVOs gibt es nicht wirklich was zu kritisieren, da Französisch bei M Peyrat ganz gut war und uns auch in Deutsch die nötigen Grammatikkenntnisse vermittelt wurden. Englisch war hingegen ein Witz, da Vokabel das einzige waren, was uns mitgeteilt wurde und die hätten wir genausogut beim Zeitunglesen in einem für uns passenden Tempo finden können.

Und die Prüfung? Ich für meinen Teil war mir von meinen Sprachkenntnissen her recht sicher, dass ich die Prüfung schaffen würde, war aber dennoch absolut verunsichert, weil bei dieser Prüfung unheimlich viel vom Glück abhängt. Und damit meine ich vor allem die Textpuzzles. Hat man Pech und vertut sich genau mit den Sätzen, sodass es für einen selber Sinn macht, es aber trotzdem nicht so in dem Artikel steht, dann hat man schon die ganze Prüfung nicht geschafft! Selbst wenn man auf den Rest einen 1er hat. Das ist meiner Meinung nach Wahnsinn! Und die Tatsache, dass man durch dieses Wissen noch nervöser wird, hilft bei einer Prüfung auch nicht gerade.

Ich hatte ja anfangs den Eindruck, dass unser Studium Anfängern gegenüber eher positiv gestimmt ist und niemand rausgeekelt werden soll, aber nachdem ich die Prüfungen gemacht hab, hat sich meine Sicht der Dinge etwas verändert. Ich kann verstehen, dass versucht wird, den Leuten, die die sprachlichen Anforderungen nicht erfüllen, das zu zeigen und sie in eine andere Richtung zu weisen. Dass aber dann von Seiten des Moduls Transkulturalität, in dem es ja grundsätzlich nur darum geht, die Theorie auswendig zu lernen, der Stoß kommt, dass man sich fragt, ob man im nächsten Semester noch am ZfT sein wird und einem eigentlich die Lust an der Sache ein wenig verdorben wird, ist irgendwie schon schade.
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annaw
#5 Geschrieben : Samstag, 18. Februar 2012 15:34:44(UTC)

Mitglied

Posts: 6

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Ich stimme Caroline und Sleepy hundertprozentig zu!!

Ich fand das erste Semester sehr interessant, bin froh, am Zentrum zu studieren (und das auch in Zukunft), war aber während des Semesters mehrmals kurz vorm Nervenzusammenbruch weil ich mit dem Lernstoff schlicht und ergreifend überfordert war. Natürlich soll man viel lernen, ich möchte das auch, sonst hätte ich mich wohl kaum für ein Studium entschieden, aber das alles für zwei entscheidende Prüfungen? Ich denke, man sollte das anders lösen (es gibt auch meines Wissens nach kaum Studien in denen die STEOP-Prüfungen so viele VOs umfassen wie bei uns). Die Idee mit ein paar Übungen zum Reinschnuppern für das erste Semester finde ich auch gut, wäre sicher auch gut, um rauszufinden, ob das Studium für einen das richtige ist.

Es wäre sicher besser, den Lesestoff der VOX auf ein paar wenige, SINNVOLLE Bücher zu beschränken! Und wenn man dann noch in der dazugehörigen VO die Dinge, die drinnen stehen bespricht, wird keiner mehr wegen der Prüfung verweifeln.
Ich war am Anfang in der VOX bei Kadric, hab mir aber nach 2 Wochen gedacht, dass ich, wenn ich daheim sitze und in der Nase bohr, meine Zeit sicher sinnvoller verbringe, als zu ihr in die VO zu gehen. Bin dann zur Zwischenberger gegangen und hab dort in der ersten viertel Stunde schon mehr Relevantes erfahren als bei Kadric in 3 Stunden.

Zu den Sprachen: Deutsch bei Wildmann fand ich gut, sie hat sich wirklich bemüht, alle Unklarheiten zu beseitigen, ich weiß nicht, ob es für Leute mit Deutsch als B-Sprache nicht evtl ein bisschen zu schnell war (ich bin oft auch nicht mitgekommen - aber wahrscheinlich liegt das an meinen verkümmerten Grammatikkenntnissen zwinker ), auf jeden Fall konnte man von ihren Folien auch gut daheim lernen.
Französisch bei Peyrat fand ich auch gut, ich liebe ihn für sein Skriptum, bin zwar auch ab und zu nicht mitgekommen, aber es war egal. Er hat alles wichtige durchgemacht was für die Prüfung relevant sein könnte.

Englisch bei Zigo ist ein eigenes Kapitel: Soweit ich mich erinnere, hat er die erste Stunde damit eröffnet, dass er findet wir sind viel zu viele und dass das aber eh nicht so bleiben wird, weil er aussortieren wird. Motivation!!!
Er hat nicht ein einziges Mal irgendwas zu Grammatik gemacht (außer den beiden Übungszetteln ganz am Anfang, da hat er aber auch nichts erklärt, sondern uns nur in seiner charmanten Art gezeigt, was für Fehler wir gemacht haben), wir haben das ganze Semester nur damit verbracht, die alten SPOTs zu machen, wobei ja ein Prüfungsteil (der letzte, in dem man immer das passende Wort bzw. die passende Form wählen musste) erst ganz am Ende des Semesters durchgemacht wurde, und das auch nur einmal, soweit ich mich erinnern kann.
Im Endeffekt, fand ich die tatsächliche Prüfung vom Niveau her ein bisschen leichter als die ganzen Probetests vorher; hätte er es so wie vorher gelassen, hätten es wohl viel mehr nicht geschafft. Trotzdem sehe ich nicht ein, warum Positionsbezeichnungen aus dem American Football zum Standardvokabular aller Studenten gehören sollten, woher soll ich wissen, dass lineb..... zu linebacker wird??? Ich war noch nie in Amerika, interessiere mich nicht für den Sport (ist meines Wissens nach auch beides keine Voraussetzung für das Studium) und trotz meiner großen Kombinationsgabe bin ich nicht draufgekommen, was das heißen soll...

Auch bei anderen LVs finde ich, gibt es große Unterschiede im Niveau. Bsp: Mehrsprachigkeit vs. Transkulturelle Kommunikation:Theorie und Praxis/Budin vs. Schippel
Vielleicht sehe das auch nur ich so, aber ich fand die VO bei Schippel Wahnsinn! Auf der einen Seite zwar sehr interessant, aber auch viel schwieriger als die meisten anderen, allein von der Sprache her. Und im Gegensatz dazu Budin smile Für seine Fragen bei der Prüfung hab ich knapp drei Minuten gebraucht, für die von Schippel - obwohl es gleichviele waren - ca. 10 mal so lange!


Ich hab mal gelesen, dass es mindestens ein Semester dauert bis sich ein Student an der Uni (ein neues System, neue Selbstständigkeit, ein kleiner Kulturschock im Vergleich zur Schule - auch kein Wunder, dort hat man sich ja die letzten 8 Jahre aufgehalten) zurechtfindet und ich finde man sollte ihn dabei unterstützen und nicht noch zusätzlich belasten.

Ich hoffe, dass diese Bewertungen auch wirklich was bringen und es unseren Nachfolgern in der STEOP ein bisschen leichter gemacht wird bzw. dass darüber nachgedacht wird, ob eine Orientierungsphase wirklich so aussehen soll.
1 Mitglied sagt Danke
Sanja
#6 Geschrieben : Sonntag, 19. Februar 2012 11:00:29(UTC)
Sanja

Studienvertretung

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Zitat:
smile Caroline hat recht!
Also, die Prüfung Translation und blablabla- was ist eine Art von Fragen? Doch war schwierig den Inhalt von den zu verstehen.
Z.b. von...Autor welche müssen die Translatorinnen sein?gibt's eigentlich die Prüfung'sfragen, die bissl leichter sind?
Die Studenten merken beim Lernen nur wichtigste Info.Und zwar kannn man viele andere Fragen für eine Prüfung finden.

Organizatorisch bei der STEOP(Sprachen)- hab überhaupt keine Aufmerksamkeit auf Parole von Frau Willdmann gemacht. War unlogisch - 20 min später zu sagen "Schauen Sie das und das". Manche Leute können so konzentriert werden, dass nicht's hilft zu stören.
stef_anie
#7 Geschrieben : Dienstag, 21. Februar 2012 17:42:13(UTC)

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